Erasmus+ Fortbildung in Barcelona
„Gender and Sexuality: How to Support and Guide Your Students“
Im Rahmen unseres Erasmus+ Projekts besuchten Elisabeth Sterba und Samuel Calas den Kurs „Gender and Sexuality: How to Support and Guide Your Students“ in Barcelona. Die Fortbildung richtete sich an Lehrpersonen, die ihre Schülerinnen und Schüler in einer vielfältigen, offenen und respektvollen Umgebung begleiten wollen.
Der Kurs bot einen umfassenden Überblick über Begriffe wie „Gender Identity, Non-Binary, Sexual Orientation“ und viele weitere Konzepte, die Kindern und Jugendlichen heute ganz selbstverständlich begegnen. In kurzen Theorieeinheiten und vielen praktischen Übungen, etwa Rollenspielen und Reflexionsaufgaben, setzten sich die Teilnehmerinnen damit auseinander, wie man im Schulalltag sensibel und sicher mit diesen Themen umgehen kann.
Ein großer Schwerpunkt lag darauf, wie Lehrpersonen ein emotional sicheres Lernumfeld schaffen können, in dem alle Kinder gesehen und ernst genommen werden und ihre eigene Identität Schritt für Schritt entdecken dürfen. Die Kolleginnen arbeiteten außerdem an konkreten Methoden, mit denen stereotype Rollenbilder im Unterricht aufgebrochen und Vielfalt sichtbar gemacht werden können.
Auch der kulturelle Aspekt kam nicht zu kurz: Die beiden KollegInnen nutzten die Zeit, um Barcelona mit all seinen Facetten kennenzulernen. Architektur, Kunst, die lebendige Atmosphäre der Stadt – all das hat die Fortbildung zusätzlich bereichert und für viele neue Eindrücke gesorgt.
Die Weiterbildung bot nicht nur fachlichen Input, sondern auch Raum für Selbstreflexion. Dadurch entstanden viele neue Denkanstöße, die nun in das Schulteam und den Unterricht einfließen. Wir freuen uns, dass wir durch Erasmus+ die Möglichkeit haben, solche wertvollen Weiterbildungen zu nutzen und unser Schulleben gemeinsam ein Stück offener und moderner zu gestalten.






Erasmus+ Job Shadowing in Berlin
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts hatten Frau Dir. Julia Gaspar und Sybille Aigner-Übellacker die Gelegenheit, an der Otto-Wels-Grundschule in Berlin-Kreuzberg ein mehrtägiges Job Shadowing durchzuführen. Das Thema der Fortbildung lautete „Beyond Pink and Blue – A Journey to Gender Equality“ und widmete sich der geschlechtersensiblen Pädagogik und Gleichstellung in der Volksschule.
Bereits bei der Begrüßung und dem Schulrundgang zeigte sich, wie konsequent die Berliner Grundschule Themen wie Diversität, Gleichstellung und Selbstbestimmung in den Schulalltag integriert. Gespräche mit der Schulleitung, Schulsozialarbeiterinnen sowie Sexualpädagoginnen boten tiefe Einblicke in die Praxis. Diskutiert wurden unter anderem geschlechtssensible Sprache, der Umgang mit Geschlechterrollen in der Schule sowie Erfahrungen im kulturell vielfältigen Schulumfeld.
Besonders eindrucksvoll war die Teilnahme an Hospitationen in verschiedenen Klassenstufen – darunter Lernwege, naturwissenschaftlicher Unterricht, Sexualerziehung sowie Werkpädagogik. Die beiden Kolleginnen erhielten so einen authentischen Eindruck davon, wie Gleichstellung auch in handlungsorientierten und kreativen Fächern gelebt werden kann.
Auch außerschulische Lernorte wurden thematisiert: Der Besuch der Ausstellung „Der zweite Blick“ im Bode-Museum widmete sich historischen Persönlichkeiten, die Gleichberechtigung mitgestaltet haben. Beim Hedwig-Dohm-Spaziergang durch Kreuzberg und Schöneberg wurde die Lebenswelt feministischer Vordenkerinnen anschaulich vermittelt.
Mit vielen neuen Impulsen, konkreten Ideen für die Unterrichtspraxis und einem erweiterten Blick auf gendergerechte Bildung kehrten die beiden Pädagoginnen nach Wien zurück. Das Job Shadowing in Berlin war nicht nur ein fachlich bereichernder Austausch, sondern auch ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig und lebendig Gendergerechtigkeit in der Schule sein kann.









Erasmus-Reise nach Berlin: Eine Woche voller Abenteuer und Kreativität
„Beyond Pink and Blue – A Journey to Gender Equality“
Vom 10. bis 16. November 2024 hatten 14 Kinder der 4b die Gelegenheit, an einem spannenden Erasmus-Camp in Berlin teilzunehmen. Unter dem Motto „Beyond Pink and Blue: A Journey to Gender Equality“ trafen sie auf Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, Spanien und Deutschland. Gemeinsam erlebten die Kinder eine Woche voller Highlights, die Bildung, Kreativität und Kultur miteinander verband.
Die Woche war durch ein abwechslungsreiches Programm geprägt:
- Workshops:
Die Kinder arbeiteten in verschiedenen Workshops, darunter Musik, Fotografie und Akrobatik. Ein besonderer Höhepunkt war die Aufnahme eines gemeinsamen Songs. Unterstützt durch einen Tontechniker entstand ein unvergessliches musikalisches Erlebnis. - Kulturelle Highlights:
Die Schülerinnen und Schüler erkundeten Berlin auf vielfältige Weise. Neben einer Besichtigung des Reichstags und einer Sightseeing-Tour, die das Brandenburger Tor und den Potsdamer Platz umfasste, erlebten sie die Stadt auch bei einer Bootsfahrt. - Abendliche Aktivitäten:
Die Abende waren geprägt von geselligem Zusammensein. Ob bei Spielen in der Lounge, einer Disco oder dem Besuch eines ALBA-Basketballspiels in der UBER Arena – die Kinder hatten viel Spaß und konnten sich besser kennenlernen. - Abschlussfeier:
Den krönenden Abschluss bildete eine Feier in der Otto-Wels-Grundschule bei der die Kinder ihre neu gewonnenen Freundschaften feiern, ihre gelernten Akrobatik Übungen und den Song präsentieren konnten.
Diese Reise war mehr als nur eine Klassenreise – sie ermöglichte den Kindern, neue Kulturen kennenzulernen, internationale Freundschaften zu schließen und sich mit einem wichtigen Thema, der Geschlechtergleichheit, kreativ auseinanderzusetzen.
Ein großes Dankeschön geht an alle, die diese Woche ermöglicht haben. Die Kinder und Lehrerinnen sind mit unvergesslichen Eindrücken nach Hause zurückgekehrt und freuen sich auf all das Kommende!






































Das Erasmus+ Projekt „Beyond Pink and Blue: A Journey to Gender Equality“ ist ein internationales Bildungsprojekt mit Schulen aus Deutschland, Griechenland, Frankreich und La Reunion, das sich der Herausforderung stellt, Geschlechterstereotype zu hinterfragen und zu überwinden. Ziel des Projekts ist es, eine Kultur der Gleichstellung der Geschlechter in Bildungseinrichtungen zu fördern und Kinder für die Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit zu sensibilisieren.
Durch die Zusammenarbeit von Schulen und Bildungsorganisationen aus verschiedenen europäischen Ländern möchte das Projekt das Bewusstsein für Geschlechterstereotype schärfen. In Workshops, Diskussionen und kreativen Aktivitäten werden Schüler und Lehrer ermutigt, traditionelle Geschlechterrollen zu hinterfragen. Gleichzeitig entwickelt und implementiert das Projekt Lehrpläne und Aktivitäten, die die Gleichstellung der Geschlechter fördern. Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist der Austausch bewährter Praktiken, bei dem Schulen und Bildungsorganisationen voneinander lernen und effektive Strategien zur Förderung der Geschlechtergleichheit entwickeln.
Zu den Maßnahmen des Projekts gehören Workshops und Seminare für Schüler und Lehrer, um das Bewusstsein für Geschlechterfragen zu erhöhen. Schulprojekte ermöglichen es den Schülern, eigene Initiativen zur Geschlechtergleichheit zu entwickeln. Internationale Austauschprogramme fördern die Integration unterschiedlicher Perspektiven und Erfahrungen. Zusätzlich werden Bildungsmaterialien erstellt und verbreitet, die Geschlechtergleichheit und Diversität thematisieren.
Das Projekt erwartet, dass durch seine Aktivitäten ein verändertes Bewusstsein für Geschlechtergleichheit bei Schülern, Lehrern und Eltern entsteht. Die Lehrpläne sollen angepasst und integriert werden, um die Förderung der Geschlechtergleichheit zu unterstützen. Langfristig zielt das Projekt darauf ab, nachhaltige Veränderungen in den Schul- und Unterrichtskulturen zu bewirken, die zu einer gleichberechtigten und integrativen Bildung beitragen. „Beyond Pink and Blue: A Journey to Gender Equality“ bietet den beteiligten Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, innovative Ansätze zur Förderung der Geschlechtergleichheit zu entwickeln und umzusetzen, wodurch eine gerechtere und inklusivere Bildung für alle geschaffen wird.
Wir freuen uns auf all das Kommende.
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